Eigene Würzkräuter in der Wohnung anzubauen ist nicht nur gesünder, sondern auch sehr praktisch. Vor allem weiß man, woher die Pflanzen kommen und dass sie nicht mit chemischen Mitteln bearbeitet wurden. Echt hausgemacht eben...

Für meine Rezepte kultiviere ich die kleinen Wunder auf der Fensterbank und auf der erhöhten Ablage in der Küche, wo die Abendsonne hinkommt.

Für die Wohnung geeignet sind unter anderem Basilikum, Petersilie, Oregano, Thymian, Kresse oder Minze, sowie Schnittlauch.

Basilikum:
Wer kennt ihn nicht, den Basilikum Topf im Supermarkt. Die Blätter sind perfekt für Mozzarella und Tomaten, für Bruschetta, oder natürlich Pesto.

 

Wichtig ist wie bei allen Pflanzen, die welken oder abgefallenen Blätter zu entfernen. Die Erde benötigt ausreichend Wasser, jedoch nicht im Überfluss, da sie sonst Schimmel oder Pilze befallen. Zum Düngen eignen sich Komposterde, Kaffeesatz oder Eierschalen (Kalziumcarbonat).

Petersilie:
Die mehrjährige Pflanze benötigt nicht viel Wasser, vor allem keine Staunässe, dafür aber einen hellen Standort, ohne direkte Sonne. Man kann sie durchaus schon im Februar an der Fensterbank aussäen. Als Dünger eignet sich Reifer Kompost oder z.B. Hornspäne.

Oregano:
Die Oregano Blüten lieben Sonne und Wärme. Gartenerde, ein trockener, luftiger Boden und Kies oder Sand sind gute Begleiter, damit die Pflanze gedeiht. Beim Gießen reicht einmal wöchentlich, auch mit Regenwasser.
Wenn die Blätter schon dicht aneinandergereiht sind, ist es ratsam, sie ein wenig zu schneiden.

Thymian:
Das beste Aroma haben die Blätter von Mai bis September. Sie gehören zu den Grundgewürzen der Mittelmeerküche und passen zu Fleisch, Gemüse und Brotgebäck. Pflanzen Sie Thymian am besten in Tontöpfen oder natürlichen Gefäßen, damit die Luft durchkommt und überschüssiges Wasser entweichen kann.

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